Peter Tietze (Universität Tübingen): „Historische Semantik und die Chrono-Politik der Moderne. Das Beispiel Richard Koebner“

Sprache, Politik und Geschichte hängen aufs Engste zusammen. Historische Semantik bzw. Begriffsgeschichte sind deshalb innerhalb der Geschichtswissenschaften nicht nur bloße Hilfsmittel gewesen, sondern methodisch theoretische Grundlage für eine kritische Selbstreflektion der „Moderne“.

Peter Tietze, M.A. ist Doktorand an der Universität Tübingen und war bis 2016 als DFG geförderter wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Zeitgeschichte unter der Betreuung von Anselm Doering-Manteuffel und Dorothee Kimmich tätig. Zwischenzeitlich bezog er u.a. das Gerda Henkel Stipendium für Ideengeschichte (2012) und Stipendien an der Uni Jerusalem (insgesamt acht Monate) sowie ein Stipendium am Leibniz Institut für europäische Geschichte in Mainz. Der Arbeitstitel seiner Dissertation lautet: „Begriffe der Moderne. Richard Koebner, ein Pionier der historischen Semantik.“