Kursens mål är att du ska få vidgade kunskaper inom ett aktuellt forskningsområde i tysk språkvetenskap. Ett ytterligare mål är att du ska uppöva förmågan att utföra en mindre forskningsuppgift inom det aktuella forskningsområdet.

Tema hösten 2017: Sprache und Geschlecht

Vor fast 40 Jahren erschien Senta Trömel-Plötz’ Aufsatz über ”Linguistik und Frauensprache” in der Zeitschrift Linguistische Berichte und löste damit eine Diskussion in der germanistischen Linguistik aus, die bis heute immer noch nicht abgeklungen ist. Das Seminar nimmt dieses Jubiläum zum Anlass, eine wissenschaftliche (Zwischen)bilanz zum vielschichtigen Thema Sprache und Geschlecht zu ziehen.

Das Seminar dient dem Ausbau der theoretischen und methodischen Kenntnisse im Rahmen des sprachwissenschaftlichen Magister- oder Masterstudiengangs. Grundlage und Voraussetzung für die Leistungsbewertung ist die regelmäßige und aktive Teilnahme, die Übernahme eines Referats sowie einer Diskussionsleitung und das Verfassen eines schriftlichen Portfolios auf Grundlage der im Seminar behandelten Themen.

Obligatorische Kursliteratur:

  • Günthner, Susanne, Hüpper, Dagmar, Spieß, Constanze (Hrsg.) (2016). Genderlinguistik. Sprachliche Konstruktionen von Geschlechtsidentität. Berlin, Boston: De Gruyter Mouton. (Als E-Buch in der SUB vorhanden, muss also nicht angeschafft werden!)
  • Pusch, Luise (1984): Das Deutsche als Männersprache. Frankfurt am Main: Suhrkamp.
  • Spieß, Constanze, Reisigl, Martin (2017): Sprache und Geschlecht. Band 1: Sprachpolitiken und Grammatik. Osnabrücker Beiträge zur Sprachtheorie (OBST) Heft 90: Trömel-Plötz, Senta (1978): Linguistik und Frauensprache. In: Linguistische Berichte 57. S. 49-68.
  • Weitere Literatur nach Absprache mit der Kursleiterin in der ersten Sitzung.

Weiterhin zum Lesen empfohlen:

  • Hornscheidt, Lann, Landqvist, Mats (2014): Språk och diskriminering. Lund : Studentlitteratur, 2014
  • Weitere Literatur nach Absprache mit der Kursleiterin in der ersten Sitzung.