Kursens mål är att du ska få vidgade kunskaper inom ett aktuellt forskningsområde i tysk språkvetenskap. Ett ytterligare mål är att du ska uppöva förmågan att utföra en mindre forskningsuppgift inom det aktuella forskningsområdet.

Tema våren 2017: Medienlinguistik

Wer von Medien spricht, denkt heute vermutlich hauptsächlich an Printmedien, an Fernsehen oder an digital vermittelte Medien, die sogenannten Neuen Medien. Medien begegnen uns aber auch im öffentlichen Raum (z.B. in der U-Bahn) in Form von Werbeplakaten oder auf dem Frühstückstisch in Form von Verpackungen.

Medienlinguistik ist eine relativ neue sprachwissenschaftliche Disziplin, die sich mit Sprache in Medien mit linguistischen Methoden systematisch und kritisch auseinandersetzt. Untersucht wird, wie Sprache wann und warum in bestimmten Medien benutzt wird. Anhand von Beispielen aus unterschiedlichen Medien werden synchrone und diachrone Analysen vorzugsweise kontrastiv analysiert.

Das Seminar findet in konzentrierter Form statt. Von Teilnehmenden wird eine aktive Vorbereitung auf jedes Seminar sowie die Übernahme eines Referats und einer Diskussionsleitung erwartet.

Literatur:

Burger, Harald; Luginbühl, Martin (2014): Mediensprache: eine Einführung in Sprache und Kommunikationsformen der Massenmedien. 3., völlig neu bearbeitete Auflage. Berlin: Walter de Gruyter.

Luginbühl, Martin (2015): Media Linguistics: On Mediality and Culturality. In: 10plus1: Living Linguistics 1. S.9-26. http://10plus1journal.com/wp-content/uploads/2015/09/00_OPENER_Luginbuehl.pdf

Ulrich Schmitz (2015): Einführung in die Medienlinguistik. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft.

Konstanze Marx, Georg Weidacher (2014): Internetlinguistik. Tübingen: Narr.